Filmreihe #2030

Warum müssen wir die ursprüngliche Saatgutvielfalt schützen?

Verschoben: Filmreihe #2030: „SEED – wir säen, was wir ernten“

*** Augrund der Coronavirus-Pandemie wird die Filmvorstellung auf einen späteren Termin verschoben. ***

Film: „SEED – wir säen, was wir ernten“ von Taggart Siegel und Jon Betz (USA, 2018, 94 min, OmU)

Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Saatgut. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind die Samen unserer Kulturpflanzen die Quelle fast allen Lebens. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen längst den globalen Saatgutmarkt. Daher kämpfen immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Sortenvielfalt.

Das Gespräch
Warum müssen wir die ursprüngliche Saatgutvielfalt schützen? Welcher Schatz verbirgt sich hinter den 12.000 Jahre alten Nahrungsmittelerbe und wie können wir das Wissen rund um die Samen bewahren und weitergeben? Zum Gespräch begrüßen wir Taina Guedes (Gründerin der Food Art Week) und Herbert Lohner (VERN e.V.).

Moderation: Lidia Perico

In Kooperation mit der Food Art Week 2020.

Eine Veranstaltungsreihe der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kooperation mit dem Kino Delphi Lux und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.